Polkörperdiagnostik

In Kooperation mit einer genetischen Praxis können wir für Sie die so genannte Polkörperdiagnostik durchführen lassen. Diese Methode erhöht deutlich die Chance, vor einem Embryotransfer ein solches Vorkernstadium zu finden, das sich zu einem lebensfähigen Kind entwickeln kann. Bedeutsam ist dies, da statistisch nur eins von zehn Vorkernstadien überhaupt über die Potenz verfügt, sich zu einem lebensfähigen Kind zu entwickeln.

So ermöglicht es die Polkörperdiagnostik etwa, Eizellen mit Chromosomenfehlverteilungen, die meist eine Einnistung oder die erfolgreiche Entwicklung zu einem Kind verhindern, zu erkennen und auszuschließen. Gerade in Deutschland gewinnt dieses Verfahren umso mehr an Bedeutung, als dass im Rahmen des Embryonenschutzgesetzes nur drei Vorkernstadien weiterkultiviert und untersucht werden dürfen, die Analyse an Embryonen aber verboten und auch die Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht möglich ist.